RLCraft Server mieten
Das meistgeladene Modpack auf CurseForge geht mit deiner Serverhardware nicht sanft um. Das hier brauchst du, damit es ordentlich läuft.
Was ist RLCraft?
RLCraft baut Minecraft zu einem Survival-Spiel um, das dich in den ersten Nächten regelmäßig umbringt. Du startest ohne die gewohnten Sicherheiten: Wasser aus einem See macht krank, Temperatur und Durst laufen mit, ein Sturz bricht dir Knochen statt nur Herzen zu kosten, und ohne passende Werkzeuge kommst du an den meisten Blöcken gar nicht erst weiter. Das Pack besteht nicht aus einer großen Mod, sondern aus rund hundert kleineren, die zusammen ein anderes Spiel ergeben.
Den Charakter bekommt es vor allem durch seine Kreaturen. Lycanites Mobs bringt Dutzende eigener Gegner mit, die in Gruppen jagen und eigene Angriffsmuster haben, und Ice and Fire setzt Drachen darüber, die über der Landschaft kreisen und mit ihrem Atem ganze Bauten aufreißen. Dazu kommen Mods wie Battle Towers und Roguelike Dungeons, die feste Bauwerke voller Gegner in die Welt setzen.
Für den Server bedeutet das etwas Konkretes: RLCraft ist kein Pack, das den Speicher mit Rezepten und Maschinen füllt, sondern eines, das jeden Tick mit Lebewesen füllt. Jeder Mob hat eine eigene KI, sucht Wege, sieht sich um und greift an. Das ist der Grund, warum die Speicherzahl unten kleiner aussieht als bei einem Kitchen-Sink-Pack, während der Server trotzdem gut zu tun hat.
Wie viel RAM braucht RLCraft?
Für eine kleine Runde von bis zu vier Leuten reichen 6 GB, solange ihr ungefähr in derselben Gegend bleibt. Sobald zehn Spieler in verschiedene Richtungen aufbrechen, sind 8 GB die vernünftige Untergrenze, und bei zwanzig Spielern liegst du bei 10 bis 12 GB. Der Sprung kommt nicht durch die Spieler selbst, sondern durch die Chunks, die jeder von ihnen geladen hält, und durch alles, was in diesen Chunks lebt.
Ein zweiter Punkt fällt bei diesem Pack stärker ins Gewicht als bei den meisten anderen: Spitzen. Zieht ein Drache über eine besiedelte Gegend oder öffnet jemand einen Battle Tower, entstehen in wenigen Sekunden sehr viele aktive Entities auf einmal. Läuft der Server dauerhaft nahe an seiner Speichergrenze, fällt genau dieser Moment als Ruckler auf. Ein Paket mit etwas Luft nach oben kostet ein paar Euro mehr und nimmt dir diese Spitzen ab.
Wie viel Luft du wirklich brauchst, hängt daran, wie eure Runde spielt. Der Rechenweg dahinter steht im Leitfaden zum Arbeitsspeicher, und die Zahlen dort stammen aus derselben Tabelle wie die Zeilen hier.
| Gruppe | Arbeitsspeicher | Paket |
|---|---|---|
| 1 bis 4 Spieler | 6 GB | Starter (8 GB) |
| 5 bis 10 Spieler | 8 GB | Standard (12 GB) |
| 10 bis 20 Spieler | 10 - 12 GB | Standard (12 GB) |
Tipps für die Einrichtung deines Servers
RLCraft hängt an einer festen Minecraft-Version, und der Loader dazu ist Forge. Wähle beim Bestellen genau diese Kombination aus der Softwareliste. Der häufigste Fehler beim ersten Aufsetzen ist nicht die Mod-Liste, sondern eine Version daneben: Ein Server auf einer neueren Version startet mit den Dateien dieses Packs schlicht nicht.
Das Pack bringt eigene Konfigurationsdateien mit, und die gehören mit hochgeladen. Sie legen fest, welche Kreaturen wo auftauchen, wie hart die Temperatur zuschlägt und welche Bauwerke erzeugt werden. Lädst du nur die Mods und lässt den Rest weg, startet der Server zwar, spielt sich aber anders als das Pack, das eure Runde installiert hat, und die Unterschiede fallen erst nach Stunden auf.
Bevor ihr richtig anfangt, lohnt eine erste Runde durch die Welt, während sonst niemand online ist. Die erste Generierung ist mit Abstand der teuerste Teil, und wenn sie hinter euch liegt, startet das Pack für alle anderen deutlich ruhiger. Wie du ein Pack sauber aufsetzt, steht im Leitfaden zum Installieren von Modpacks.
Was die Leistung bestimmt
Bei RLCraft entscheidet die Zahl der geladenen Entities. Jeder Mob wird in jedem Tick durchgerechnet: Wo steht er, was sieht er, wohin geht er als Nächstes. Zwanzig zusätzliche Kreaturen in einem Chunk kosten mehr Rechenzeit als hundert zusätzliche Blöcke, und deshalb bringt dir hier ein schneller Kern mehr als das nächste Gigabyte.
Läuft es dennoch zäh, sind zwei Stellschrauben zuverlässig. Die Sichtweite des Servers bestimmt, wie viele Chunks je Spieler überhaupt aktiv sind, und ein Schritt nach unten wirkt sofort. Und die Konfiguration von Lycanites Mobs erlaubt Obergrenzen je Gruppe und je Gebiet, sodass eine Gegend nicht in einen Zustand kippt, in dem sich die Kreaturen gegenseitig nachziehen.
Wo es klemmt, musst du nicht raten. Das Panel zeigt dir die Tickrate im Verlauf, und der Leistungscheck misst deinen laufenden Server und nennt, was ihn ausbremst, mit der Zahl dahinter.
Alle Modpacks, Leitfaden: Modpacks installieren, Wie viel RAM?, Forge Server mieten.
Wie sich RLCraft zu den anderen Packs hier verhält
RLCraft ist das Pack mit den meisten Entities. Wo ein Technikpack den Speicher mit Blöcken und Rezepten füllt, füllt dieses jeden einzelnen Tick mit Dingen, die leben und jagen. Deshalb wirkt die Speicherzahl neben einem Kitchen-Sink-Pack bescheiden, während der Server in Wahrheit härter arbeitet, als man denkt.
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Fragen zu Modpack-Servern
Welches Paket deckt RLCraft ab?
Wir führen RLCraft mit 6 - 8 GB, also deckt Starter mit 8 GB das reichlich ab. Dieser Abstand ist kein Luxus: Das Pack schlägt aus, sobald viele Mobs gleichzeitig geladen sind.
Welchen Loader benutzt RLCraft?
Forge. Wähle beim Bestellen diese Option und nicht den Loader deines vorherigen Packs: Eine Mod, die für den einen Loader gebaut ist, lädt im anderen nicht.
Warum wird RLCraft schon mit wenigen Spielern schwer?
Weil die Last den Mobs folgt und nicht der Spielerzahl. Jeder Spieler, der unterwegs ist, hält seine eigenen Chunks geladen, und in diesem Pack stecken diese Chunks voller Dinge, die sich bewegen, umsehen und angreifen.
RLCraft läuft ab 6 GB anständig und ab 8 GB entspannt. Nimm das Paket, das zu eurer Runde passt, und fangt an.